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Spezielle Überraschung für den dreizehnjährigen Matteo. Foto: zVg

Stiftung Wunderlampe überrascht Matteo mit einmaligem Erlebnis beim Rettungsdienst

(sw) Ambulanzen wecken eigentlich keine guten Erinnerungen beim dreizehnjährigen Matteo. Zu oft musste er in der Vergangenheit in sehr kritischen Situationen mit dem Rettungswagen ins Kinderspital gefahren werden. Dennoch ist der Jugendliche, der mit Epilepsie lebt, begeistert von den Fahrzeugen, die sich mit Blaulicht und Sirene einen Weg durch den Verkehr bahnen, um Leben zu retten. Er wünschte sich deshalb sehnlichst, einmal neben einem Rettungssanitäter auf dem Beifahrersitz eine Ambulanzfahrt zu erleben.

Matteo muss in seinem Alltag einige Einschränkungen hinnehmen. Als kaum ein Jahr altes Baby wurde bei ihm Epilepsie festgestellt und es waren mehrere operative Eingriffe nötig, die auch zu lebensbedrohlichen Situationen geführt hatten. Auch heute noch braucht der Jugendliche, der eine heilpädagogische Schule besucht, ständige Begleitung. Seine Lehrpersonen, die seine Faszination für Ambulanzen und gleichzeitig seinen grossen Respekt davor kennen, wandten sich an die Stiftung Wunderlampe, um Matteo seinen Wunsch nach einer Fahrt in einem Rettungswagen unter glücklichen Umständen zu ermöglichen.

Matteo fährt in einer Ambulanz auf dem Beifahrersitz mit. Foto: zVg  Da Matteo mit grosser Aufregung, selbst positiver Art, nicht gut umgehen kann, erfuhr er erst am Stützpunkt des Rettungsdienstes Bülach von seinem grossen Überraschungs-Erlebnis. Als er die vielen geparkten Ambulanzfahrzeuge erblickte, machte er vor Freude einen Luftsprung und strahlte übers ganze Gesicht. Mehrmals vergewisserte er sich bei Rettungssanitäter Reto Hintermeister, ob er sich nun tatsächlich neben ihn auf den Beifahrersitz setzen dürfe und sie gemeinsam eine Fahrt unternehmen könnten. Während der ganzen Fahrt plauderte Matteo munter drauflos und bekräftigte immer wieder, wie sehr er sich über diesen Ausflug freue. Auf einem abgelegenen Wegstück durfte er dann sogar kurz Sirene und Blaulicht betätigen. Sein absolutes Highlight war jedoch, als er sich nach der Rückkehr zum Rettungsdienst-Stützpunkt einmal selber hinters Lenkrad eines Feuerwehr Einsatzwagens setzen durfte. Überwältigt vor Freude umarmte er den Rettungssanitäter beim Abschied und beteuerte überglücklich: «Du bist der beste Reto der Welt und ich mag dich sehr!»

Die Stiftung Wunderlampe erfüllt Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen mit schweren Erkrankungen oder Be- einträchtigungen. Die Stiftung ist national tätig. Sie ist in der ganzen Schweiz steuerbefreit und wird von der Eidgenössi- schen Stiftungsaufsicht (EDI) und einer eigenen externen Revisionsstelle überprüft.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 konnte die Stiftung Wunderlampe über 3500 individuelle Wünsche erfüllen. Einen Überblick über die Vielfältigkeit dieser Erlebnisse findet man online unter: www.wunderlampe.ch

Ebenso gibt es im Jubiläumsjahr 2026 einen spannenden Rückblick auf 25 Jahre Stiftungs-Tätigkeit ganz im Zeichen von wundervollen Herzenserlebnissen und unvergesslichen Emotionen.

Wunschanmeldungen
Alle Kinder und Jugendlichen mit einer schweren Erkrankung oder Beeinträchtigung haben die Möglichkeit, einen Wunsch anzumelden. Eingereicht werden können die Wunschanfragen auch durch deren Angehörige, Freunde oder Bekannte.

Erstes Bild: Spezielle Überraschung für den dreizehnjährigen Matteo. Foto: zVg
Zweites Bild: Matteo fährt in einer Ambulanz auf dem Beifahrersitz mit. Foto: zVg