(ags) Man kennt es: Der Dezember mit den Weihnachtsmärkten, Geschäftsessen und vielen Feiern bringt viele Gelegenheiten für den Alkoholkonsum mit sich – und belastet damit oft auch die Leber. Auch der Übergang ins neue Jahr wird häufig mit reichlich Hochprozentigem gefeiert, was nicht selten zu einem verkaterten, übellaunigen Neujahrsmorgen führt.
Vielleicht deshalb wird der «Trockene Januar» (auch als «Dry January» bekannt) in den letzten Jahren immer beliebter und inspiriert weltweit Millionen Menschen, einen Monat ohne Alkohol zu verbringen. Viele, die teilgenommen haben, berichten von positiven Erfahrungen: Besserem Schlaf, mehr Energie und einem klareren Kopf. Mehr als die Hälfte trinken über ein halbes Jahr später immer noch weniger. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt – wer weniger trinkt, spart bares Geld.
Viele werden sich fragen: «Warum sollte ich das tun? Ich trinke doch nur gelegentlich einige Gläser Wein oder Bier.» Ein alkoholfreier Monat hilft jedoch, festzustellen, wie stark Alkohol Teil des Lebens ist – und welche positiven Effekte ein Verzicht mit sich bringen kann. «Überzeugt? Haben Sie Lust, es ebenfalls zu probieren?», so die Suchtberatung ags.
Wer sich online auf www.dryjanuary.ch anmeldet, verdoppelt seine Chancen auf Erfolg: Die hilfreichen Tipps, die per Mail, App oder über Social Media auf Wunsch zugeschickt werden, helfen dabei, motiviert zu bleiben und den Monat trocken zu überstehen.
Und selbst wenn der Neujahrsvorsatz nicht ganz aufgeht und man doch entgegen der eigenen Absicht einen Schluck Alkohol trinkt: Kein Grund zur Sorge! Der Gesundheit tut schon jeder Verzicht gut. Für alkoholabhängige Personen, die beim Verzicht körperliche Entzugssymptome erleben, ist der DryJanuary-Ansatz nicht ratsam. «Sie können sich jederzeit kostenlos und vertraulich an die Suchtberatungsstellen im Kanton Aargau wenden, um professionelle Unterstützung zu erhalten. Es gibt nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen», so die ags. www.suchtberatung-ags.ch