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Aarauer Demokratietage 2023 – «Klimakrise und Demokratie»

(pd) Die Aarauer Demokratietage vom 30. März widmen sich dem Klimawandel, der demokratischen Legitimation von Lösungsvorschlägen sowie der Rolle der Gerichte. Die Keynote am öffentlichen Publikumsanlass hält Frau Prof. Dr. iur. Helen Keller, Professorin für öffentliches Recht an der Universität Zürich. Die wissenschaftliche Konferenz beleuchtet das Thema aus politik-, rechts- und bildungswissenschaftlicher Sicht.

Die Aarauer Demokratietage vom 30. März sind dem Thema «Klimakrise und Demokratie» gewidmet. Pläne für den Klimaschutz und resultierende Nutzungskonflikte, die Reichweite technologischer Entwicklungen sowie nur teils erreichte Ziele internationaler Abkommen spannen den Rahmen auf, worin die Aarauer Demokratietage das Thema interdisziplinär und im Dialog mit der Öffentlichkeit beleuchten:
Was ist nötig, um vernünftige Lösungsvorschläge zu entwickeln und auf demokratischem Weg zu legitimieren? Welche Rolle sollen die Gerichte spielen? Erlaubt die Wahrnehmung der Klimakrise undemokratische Mittel, um demokratische Prozesse anzustossen? Welche moralische Verpflichtung besteht gegenüber dem globalen Süden? Inwiefern kann Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit Politischer Bildung dazu beitragen, das Bewusstsein für Problemlagen sowie individuelle und kollektive Handlungsmöglichkeiten zu schärfen?
Die wissenschaftliche Konferenz tagsüber thematisiert aus rechtswissenschaftlicher Perspektive «Der Klimawandel vor Gericht», mit politikwissenschaftlichem Blick «Weniger oder mehr Demokratie beim Klimaschutz?» und aus Sicht der Bildungswissenschaft «Politische Bildungsprozesse und Klimawandel». Ausserdem sollen junge Menschen am «Barcamp für Schüler*innen» ihre Fragen mit Expert*innen diskutieren können.
Der abendliche Publikumsanlass fokussiert auf die Rolle der Gerichte hinsichtlich der Klimakrise, mit besonderem Blick zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die Keynote wird Frau Prof. Dr. iur. Helen Keller, Professorin für öffentliches Recht an der Universität Zürich und Richterin am Verfassungsgericht von Bosnien und Herzegowina, halten. Auf dem anschliessenden Podium diskutieren mit der Keynote-Sprecherin und dem Publikum Prof. Dr. Thomas Stocker, Professor für Klima- und Umweltphysik und Präsident des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung an der Universität Bern sowie Prof. Dr. Thomas Bernauer, Politikwissenschaftler an der ETH Zürich. Moderiert wird das Gespräch von Nadine Jürgensen, Juristin und Moderatorin, Bern.