(pd) Die Stadt Aarau wird Austragungsort des Netzwerkanlasses «Engineers’ Day» im kommenden Jahr.
Mit der Entgegennahme der Grussbotschaft aus Bern wurde auf die zentrale Bedeutung des Industriestandortes Kanton Aargau und insbesondere der Stadt Aarau hingewiesen. Den Höhepunkt bildete die Besichtigung der Kettenbrücke als Symbol der Ingenieursleistung.
Gestern Abend luden die Stadt Aarau, die kantonale Standortförderung, Aarau Standortförderung und die Mitbegründer des «Engineers’ Day» zur gemeinsam ausgerichteten «Stabsübergabe» im Haus zum Schlossgarten in Aarau ein. Dies aus feierlichem Grund: Die Stadt Aarau hat sich im Herbst 2022 als Austragungsort für den Netzwerkanlass vom 23. Januar 2024 beworben und den Zuschlag erhalten.
Die rund 50 geladenen Gäste aus Politik, Verwaltung, Verbänden und der Wirtschaft konnten dabei die Ankunft des Staffelläufers Etienne Michel, Geschäftsführer Schöck Bauteile AG Schweiz, und seiner Delegation hautnah miterleben. Symbolisch mit dem Fahrrad von Bern nach Aarau unterwegs – bestückt mit den Grussworten der Berner Regierung, überreichte er den «Stab» offiziell an den neuen
Austragungsort Aarau.
Grossratspräsident Lukas Pfisterer zeigte sich sichtlich beeindruckt von der sportlichen Leistung und brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, dass moderne Ingenieursleistungen ein wichtiger Innovationsmotor für den Kanton darstellen und entsprechende Voraussetzungen benötigen: «Mit dem Paul-Scherrer-Institut PSI, dem Park Innovaare oder dem Hightech Zentrum bestehen im Kanton
Aargau hervorragende Standorte für Innovationen. Ohne Nachwuchs geht es jedoch nicht. Darum ist im Grossen Rat die Nachwuchsförderung gerade in den MINT-Disziplinen immer wieder ein Thema.»
Josef Küffner, Projektleiter und offizieller Vertreter der kantonalen Standortförderung (Departement Volkswirtschaft und Inneres), wies ebenfalls auf die Wichtigkeit der Ingenieurleistungen für den ganzen Kanton hin: «Der Kanton Aargau, u.a. mit der Stadt Aarau, ist Standort vieler Unternehmen, die in zukunftsträchtigen Branchen tätig sind, bei denen Ingenieur:innen gebraucht werden und gesucht sind. Neben der Hochschule für Technik der FHNW in Brugg Windisch verfügen viele Aargauer Firmen über eine starke, eigene Nachwuchsförderung oder erarbeiteten eigene Weiterbildungskurse. Sie stärken damit die Attraktivität des Arbeits- und Wirkungsortes entscheidend.»
Über den Zuschlag erfreut zeigte sich auch Aaraus Wirtschaftsförderin Alexandra Mächler und erklärte, weshalb die Stadt Aarau und Aarau Standortförderung den Anlass unterstützen. «Der Anlass bietet die ideale Plattform, um die aktuellen Herausforderungen zu thematisieren und generell das Bewusstsein für diese wichtige Berufsgattung Schweizweit zu steigern. Gleichzeitig erhalten hiesige Firmen die Gelegenheit, sich einem breiteren Publikum präsentieren und vernetzen zu können.»
Aarauer Kettenbrücke – eine Ingenieursleistung
Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete die Besichtigung der neuen Kettenbrücke, welche eigens vom Kantonsingenieur Dominik Studer und Roberto Scappaticci, Sektionsleiter Brücken & Tunnel, angeführt wurde. Neben dem imposanten Bauwerk wurde zudem eindrücklich aufgezeigt, welch breites Spektrum an Funktionen aller Stufen für Ingenieurinnen und Ingenieure anzutreffen ist.
Ausblick Netzwerkanlass vom 23. Januar 2024 im Kultur und Kongresshaus Aarau
Das Motto des Netzwerkanlasses vom 23. Januar 2024 lautet: « Nachhaltige Städte und Gemeinden - Ingenieur:innen schaffen konkrete Lösungen». Neben einzelnen Workshops sind Key-Notes aus der Bildung und Wirtschaft vorgesehen, wie auch eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus unterschiedlichen Bereichen. Es ist das erklärte Ziel der Mitbegründer und Eventorganisatoren Daniel Löhr und Christian Vils, dass die Teilnehmenden aus der Wirtschaft, Politik, Verwaltung und den Bildungsinstitutionen aus erster Hand erfahren, welche aktuellen Herausforderungen das Ingenieurswesen begegnet und welche Massnahmen daraus abgeleitet werden können.