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«Weltfrieden und Lerchengesang»: Neujahrswünsche von Persönlichkeiten aus dem Fricktal und angrenzenden Gemeinden

«Weltfrieden und Lerchengesang»: Neujahrswünsche von Persönlichkeiten aus dem Fricktal und angrenzenden Gemeinden

(fi) Die Corona-Pandemie scheint überwunden zu sein, dafür bestimmen andere Krisen das Leben der Menschen. Auch 2023 scheint ein herausforderndes Jahr zu werden. Welche Wünsche sie für das bevorstehende Jahr haben, verraten Persönlichkeiten aus dem Fricktal.

Andrea Oettl, Leiterin Sauriermuseum Frick23 01 Neujahrswuensche Andrea Oettl
Rivalitäten und Begehrlichkeiten gab es schon zu Dinozeiten. Rechtzeitig flüchten oder gefressen werden, waren die Optionen für friedliebende Dinosaurier. Ein friedliches Miteinander in unserer heutigen Welt wäre ein grosser Wunsch, verbunden mit der innigen Hoffnung, dass dieser Wunsch nicht von einer riesigen Katastrophe zunichte gemacht werde, wie die Ära der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.
Im Kleinen wünsche ich dem Sauriermuseum weiterhin viele interessierte BesucherInnen und spannende Diskussionen mit grossen und kleinen Dinofans, an Sonntagnachmittagen genauso wie während den Führungen. Wir sind in der speziellen Lage, dass wir neben dem Museum eine aktive Ausgrabung haben, welche regelmässig herausragende Funde hervorbringt. In diesem Zusammenhang wünsche ich uns tolle Forschungsergebnisse zu den in jüngster Vergangenheit gemachten Nicht-Plateosaurier-Funden und natürlich weitere tolle Fossilfunde, die uns einen Einblick in «ein Land vor unserer Zeit» gewähren. Die Plateosaurier, Notatesseraeraptor, seine Fleisch fressenden Verwandten und die anderen Fossilfunde verhelfen Frick zu globalem Ruhm in Forscherkreisen. Wünschenswert wäre deshalb, auch regional die Wertschätzung für diese Funde zu spüren; was lokal glücklicherweise bereits der Fall ist. Vielleicht wird ja auch das neue Sauriermuseum überraschend doch ein Stück konkreter, um diese neueren und einmaligen Funde gebührend präsentieren zu können.

23 01 Neujahrswuensche Christoph von BuerenChristoph von Büren, Chef des Regionalen Führungsorgans Unteres Fricktal (RFO)
Seit nunmehr drei Jahren befinden wir uns als Gesellschaft in einer besonderen Situation. Ab Februar 2020 dominierte Corona das gesellschaftliche Leben und zwang uns alle zu neuen Verhaltensweisen. In kurzer Zeit waren Gesichtsmasken tragende Menschen ein normales Erscheinungsbild, ein Bild, das wir vorher im öffentlichen Raum nur von asiatischen Touristen kannten. Die Coronakrise schien Ende 2021 abzuflauen. Plötzlich dominierte 2022 der Krieg im Osten und eine mögliche Energiemangellage die Diskussionen. Wir mussten erkennen, dass wir derzeit Mehrfachkrisen erleben. Alles waren jedoch Themen, die in Fachkreisen bereits seit längerem diskutiert und vorhergesagt worden waren.
Hat unsere Gesellschaft verlernt, sich auf Krisen vorzubereiten? Wir hatten eine lange Zeit des Wachstums mit wenig Krisen, die breite Bevölkerungskreise betrafen. Vieles betrachteten wir bei uns als selbstverständlich, was jedoch ein Trugschluss war. Eines sollten wir aus den vergangenen Krisen lernen: man kann sich in einem gewissen Mass vorbereiten.
Dies führt mich zu den Wünschen für die Bevölkerung der Schweiz: Ich wünsche, dass es den Verantwortlichen für die Energieversorgung gelingt, die Strommangellage im Winter zu vermeiden und für die Bevölkerung, dass sie trotzdem in vernünftigem Ausmass einen Notvorrat anlegt. Getreu dem Motto: das Beste hoffen und sich auf das Schlimmste vorbereiten.

Antonie Josefa Latscha, Künstlerin, Rheinfelden23 01 Neujahrswuensche Antonie Josefa Latscha 2
Das Jahr 2022 ist vorbei. Es war ein schwieriges Jahr. Der Ukrainekrieg, die weltweiten Umweltprobleme und die Flüchtlingskrise machten uns allen zu schaffen. Trotz all dieser Bedrohungen und Krisen wünsche ich uns allen für 2023 eine regenbogenfarbene Zeit voller Liebe, Geborgenheit, Gesundheit und Frieden. Ich wünsche uns genug Zeit zum Innehalten und einen offenen Blick für die Schönheiten der Natur. In ihr liegt die Quelle der Inspiration und der Kreativität und somit des Lebensglücks.
Wir sollten uns bewusst sein, dass das wirkliche Leben sich in jeder Sekunde vor unseren Augen abspielt und nicht in sozialen Medien, die wir tagtäglich auf unseren Handys konsumieren. Gehen wir das neue Jahr positiv und optimistisch an. Pflegen wir die Zwischenmenschlichkeit, indem wir freundlich, offen, hilfsbereit und humorvoll jeden Tag als ersten Tag des Rests unseres Lebens angehen.

23 01 Neujahrswuensche Denise SchleunigerDenise Schleuniger, OK-Präsidentin MG Möhlin
Die Wünsche für das neue Jahr zu formulieren ist keine leichte Aufgabe. Da gibt es so viele Bereiche, in welchen man sich etwas wünschen könnte. Wünsche für die Welt, für die Schweiz, Wünsche für meine Familie und mich, für meinen Beruf oder Wünsche für die Musikgesellschaft Möhlin und unser Jim-Knopf-Projekt? An erster Stelle wünsche ich mir natürlich Weltfrieden. Es war toll mitanzusehen, was alles in kürzester Zeit für die Menschen in der Ukraine auf die Beine gestellt wurde; genau so schätzen würde ich es aber, wenn wir im 2023 auch innerhalb der Schweiz für die Einwohner hier mehr tun würden. So wünsche ich mir mehr Toleranz untereinander, Leben und Leben lassen, mehr Empathie und Mitgefühl. Für meine Familie und mich wünsche ich mir in erster Linie Gesundheit und danach direkt viel Spass und viele gemeinsame Erlebnisse. Einen ganz hohen Stellenwert wird im 2023 aber das Projekt Jim Knopf und die Musikgesellschaft Möhlin einnehmen. Dafür wünsche ich mir, dass es ein grossartiges Erlebnis sein wird für unsere grossen und kleinen Besucher, für alle Musiker:innen, für die Theaterspielenden und alle anderen involvierten Personen. Ich wünsche mir viele Sponsoren zu finden, welche uns helfen, dieses einmalige Projekt zu ermöglichen, damit jeder es sich leisten kann, das Musical anzuschauen. Sechs ausverkaufte Vorstellungen, hunderte fröhliche Gesichter, neue Mitglieder für die Musikgesellschaft und die Gewissheit, etwas in Möhlin bewegt zu haben, das wünsche ich mir.

Francois Rousselle, Pfarrer der französischsprachigen Reformierten im Aargau, Eiken23 01 Neujahrswuensche Francois Rouselle
Das neue Jahr ist da. Welche Nachrichten werden an unsere Tür klopfen? Niemand weiss es. Manche Ereignisse werden erwartet – wie die Geburt eines Kindes; andere werden weniger oder gar nicht erwartet. Aber alles, was uns trägt und uns zum Nachdenken anregt, hilft uns zu wachsen. Angesichts der Unsicherheiten, die mit unserer Zeit verbunden sind, wissen wir, dass die Weltordnung nicht auf Macht und Herrschaft, sondern auf dem Wissen um das Zusammenleben aufgebaut werden kann. Eine Geste, ein Lächeln, eine dargebotene Hand im Jahr 2023… was können wir uns noch wünschen? Die Liste ist lang. Jeder kann sie mit eigenen Wünschen ergänzen. Sie betreffen die Gesundheit, die Arbeit, die Familie, die Beziehungen zwischen Nachbarn, Kollegen und Verwandten; eine abgewandelte Form der biblischen Fremdlinge, Witwen, Armen und Waisen. Der Bedarf ist vorhanden. Zweifellos wird es auch 2023 zu solidarischen Handlungen kommen. Wir brauchen die anderen. Die anderen brauchen uns. Solidarität gibt dem Leben, unserem Leben, einen Sinn. Meine Wünsche für 2023 sind die einer lebendigen und konstruktiven Hoffnung. Wenn auch das Beste nicht erreicht werden kann, so lohnt es sich doch die Hand darzubieten, einfach als Geste der Nächstenliebe. Wie auch immer die Umstände sein mögen, für 2023 wünsche ich jedem und jeder eine gesegnete Zeit, ermutigt durch diese Verse aus dem 4. Buch Mose: «Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig! Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!»

23 01 Neujahrswuensche Eveline DillingerEveline Dillinger, Leiterin der Pro Senectute-Beratungsstelle Bezirk Laufenburg
«Hast du rasch Zeit? Nur kurz eine Frage...»
So tönt es oft in meinem neuen Alltag auf der Beratungsstelle der Pro Senectute in Frick. Was mit «nur kurz eine Frage….» beginnt, endet manchmal in einem längeren Austausch. Es vergeht viel Zeit und ein Vormittag oder Nachmittag ist im Nu vorbei. Was habe ich gearbeitet? Gefühlt nichts. Kein sichtbares Ergebnis.
Trotzdem ist das ein sehr befriedigendes Arbeiten. Das Ergebnis ist erst später sichtbar. Die Entscheidungen von diesem Morgen bringen den involvierten Menschen Freude, Erleichterung im Alltag und vielleicht sogar ein Mehr an Lebensqualität. Und uns, dem Team der Beratungsstelle, Befriedigung und Sinn in der Arbeit.
Dieses Beispiel veranschaulicht meinen Wunsch fürs neue Jahr: Nehmen wir uns Zeit für das, was in unserer unmittelbaren Umgebung passiert. Hinhören, was die Menschen um uns herum zu sagen haben. Reagieren, mitmachen, einander helfen, gemeinsam etwas bewirken. Hier, jetzt und heute, von Mensch zu Mensch. Meistens ist das im Moment sehr unspektakulär, normal und nichts Besonderes. Doch um es mit den Worten von Guy de Maupassant zu sagen: «Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen».

Hansueli Loosli, Leiter Regionalpolizei Unteres Fricktal, Rheinfelden23 01 Neujahrswuensche Hansueli loosli
Vor einem Jahr – Corona schien beendet – atmete die Welt auf und wir gingen mittelfristig von einer Normalisierung der Situation aus. Wir wurden eines Besseren belehrt. Der Krieg in der Ukraine, die damit verbundene Welle an Schutzsuchenden sowie die ebenfalls damit einhergehende Strom- und Gasmangellage und schliesslich die Angst eines dauerhaften Stromausfalles (Blackout) hat uns abrupt die Verletzlichkeit der westlichen Industrienationen vor Augen geführt. Wir wähnen uns zurückversetzt in die Zeiten des Kalten Krieges.
Angesichts dieser weltpolitischen Lage scheinen die alltäglichen Aufgaben und Sorgen der Regionalpolizei geradezu bescheiden: Der Lärm vom nahgelegenen Sportplatz, die Emissionen des Grills des Nachbarn. Seien wir dankbar für unser politisches System, unsere Demokratie und den funktionierenden Rechtsstaat und vergessen wir nicht, dass dies nicht selbstverständlich ist. Begegnen wir unseren Mitmenschen mit Respekt und Toleranz und gelegentlich auch etwas Demut, reduziert dies nicht nur die Arbeit der Polizei, sondern führt auch zu einem konflikt- und sorgenarmen Leben. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein rücksichtsvolles und tolerantes neues Jahr.

23 01 Neujahrswuensche Meinrad BaertschiMeinrad Bärtschi, Präsident des Verbandes Oberfricktalischer Natur- und Vogelschutzvereine, Gansingen
Ich wünsche uns Lerchengesang. Angesichts der aktuellen Lage wäre es vermessen, neben Frieden und Gesundheit noch mehr Ansprüche zu haben. Also bleiben wir bescheiden wie die Feldlerche in ihrem schlichten Kleid. Alles, was diese gemütserheiternde, tirilierende Sängerin braucht, sind artenreiche Flächen in der offenen Flur mit Insekten, Spinnen, Schnecken und Sämereien. Unsere Landwirtinnen und Landwirte fördern die Biodiversität. So schreibt es der Aargauer Landwirtschaftsdirektor in einem News-Letter vom letzten November. «Fördern» bedeutet gemäss Duden «in seiner Entfaltung, bei seinem Vorankommen (finanziell) unterstützen». Im Schatten der zugegebenermassen angespannten Situation bekommt dieses Bestreben verstärkten Gegenwind. Mein Anliegen beinhaltet also auch, dass Fortschritte im Erreichen der Biodiversitätsziele nicht weiter torpediert werden. Das neue Jahr verschone uns vor dem Refrain: «Ich bin auch für die Biodiversität, aber das geht zu weit.» Am Trillern erkennt man die Lerche. Ich hoffe, dass das Projekt von Landwirten und Naturschützern «Biodiversität im Melerfeld» zugunsten von Feldlerche und Co. viel Anerkennung und zahlreiche Nachahmer findet. Und stell dir vor, jeder Fricktaler, jede Fricktalerin ergänzt dies 2023 mit einem Beitrag an die natürliche Vielfalt. – Aber genügsam wünsche ich uns lediglich das Lied der Lerche als Botin von Glück und Liebe. So bescheiden ist mein Wunsch bei näherer Betrachtung offenbar doch nicht.

Patti Basler, Kabarettistin, Zeihen/Baden23 01 Neujahrswuensche Patti Basler
Was wünscht man einem Tal mit 360 Sonnentagen und den schönsten Kirschen im Kanton? Einem Tal, von welchem man sagt, die Munis seien hübscher als die Männer? Einem Tal, das schon früher am Klimawandel litt als der Restaargau? Denn das trockene Fricktal, das Wallis der Nordwestschweiz, spürt bereits die Hitzewallungen des Klimakteriums: Dort, wo es trocken sein sollte, saftet es; dort, wo es feucht sein sollte, trocknet es aus. Das Fricktal, an dessen Rändern die Reformierten lauern. Früher hiess es von meinem Nachbarort Bözen, dort wohnten die reformierten Sauhünde, die nicht schwimmen könnten, weil sie statt Schwimmzüge nur raffgierige Armbewegungen zum Körper hin machten …
Eine starke Stimme wünsche ich dem Tal. Kluge Köpfe wünsche ich, jetzt, da es Bildungsstandort von überregionaler Bedeutung wird. Den kantonalen Bildungsminister stellt es schon längst. Ohne Atom-Endlager in der Nähe braucht es noch mehr Leuchttürme, die bis nach Aarau strahlen. Oder sogar nach Bern (in eigener Sache: wählt meine Schwester Colette in den Nationalrat, so hat sie keine Zeit mehr, mir auf den Sack zu gehen. Grosse Schwestern halt …). Ich wünsche regen Handel, Regen, keinen Hagel, gute Kirschernte.
Bei aller geschlossenen Kraft wünsche ich dem Tal Offenheit. Für die Schweiz, für die Welt, für die Menschen. Ich komme vom Bauernhof, aber meine Eltern waren erstaunlich offen. Ich dürfe alles nach Hause bringen, meinten sie: Einen Schwarzen, einen Moslem, eine Frau … nur einfach keinen reformierten Sauhund von Bözen.
Bözen gibt es nicht mehr. Es gibt jetzt das gemeindefusionierte, konfessionell gemischte Böztal. Ich wünsche solche Zusammenarbeit auch dem restlichen Fricktal. Und dass die Männer hübscher werden als die Munis.

23 01 Neujahrswuensche Nico Haeusler 2Nico Häusler, OK–Präsident Schweizermeisterschaft der Pontoniere in Schwaderloch
Rückblickend auf das Jahr 2022 bin ich froh, dass sich die Lage, zumindest was die Pandemie betrifft, etwas erholt hat. Man konnte sich endlich wieder einigermassen «normal» treffen und Anlässe konnten durchgeführt werden. Auch wir, die Pontoniere Schwaderloch, waren froh, dass wir wieder Wettkämpfe im gewohnten Rahmen besuchen und durchführen konnten. Auch durften wir zu unserem traditionellen Fischessen bei uns am Rhein im Mai einladen und man spürte deutlich, dass Nachholbedarf vorhanden war. An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren treuen Gästen bedanken, welche wiederum den Weg nach Schwaderloch gefunden haben.
Das Jahr 2023 ist für uns Schwaderlocher Pontoniere von grosser Bedeutung, da wir vom 23. – 25 Juni zur Schweizermeisterschaft mit Rayonwettfahren der Pontoniere einladen. Nebst spannenden Wettkämpfen darf man auf ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm gespannt sein. Zudem wird unsere neue Vereinsfahne an diesem Anlass eingeweiht. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf ein wunderbares Pontonierfest mit spannenden Wettkämpfen auf dem Wasser und vielen Gästen. Ich wünsche allen alles Gute, sportlich gesehen ein unfallfreies Jahr, 365 gesunde Tage mit viel Freude und hoffe natürlich im Juni zahlreiche Fricktaler bei uns am Rhein begrüssen zu dürfen. Mögen die Ziele, welche wir uns für das Jahr 2023 gesteckt haben, erreicht werden.

Stephan Müller, neuer Grossrat SVP, Möhlin23 01 Neujahrswuensche Stephan Mueller
Im Januar 2023 werde ich im Grossen Rat vereidigt und darf unseren Bezirk und seine Bevölkerung in Aarau vertreten. Ich freue mich sehr auf diese spannende und abwechslungsreiche Aufgabe und die neuen Herausforderungen. Ich kann mir vorstellen, dass es in Aarau oft rau zu- und hergeht; denn jeder will seine Interessen, die seines Verbands oder seiner Berufsgruppe durchsetzen und einen Erfolg erzielen. Eigentlich geht es aber nicht um Einzelinteressen und schon gar nicht um die einzelner Politiker, sondern um das grosse Ganze.
Gerade in Zeiten wie diesen, in denen viele Probleme ungelöst sind und die Bevölkerung mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen hat, die teilweise grosse Existenzängste auslösen, gilt es als Volksvertreter, diese Nöte ernst zu nehmen und als Politiker über Parteigrenzen hinweg Lösungen zu schaffen. Nur gemeinsam bringen wir uns und das Fricktal weiter.
Uns allen wünsche ich nun einen guten Start in ein erfolgreiches 2023, in dem einige Probleme angegangen werden können. Mögen wir uns auf das Wesentliche im Leben konzentrieren, um so mit vereinten Kräften etwas zu bewegen.

23 01 Neujahrswuensche Victoria PhilippVictoria Philipp, sportliches Multitalent, Gipf-Oberfrick
Liebe Bewohner des Fricktals.
Hoffentlich sind Sie alle gut ins neue Jahr gerutscht.
Für das neue Jahr wünsche ich mir für alle, viel Gesundheit, keine Unfälle und dass sich alle mehr um andere kümmern mögen. Akzeptiert eure Mitmenschen, seid tolerant und freundlich zueinander. All dies kostet nichts und es macht das Leben so viel schöner. Mir liegt der Umweltschutz sehr am Herzen. Gebt Sorg zur Umwelt, sodass unsere Erde noch für viele Generationen lebenswert bleibt. Geht mit weniger Stress durchs Leben und nehmt euch mehr Zeit für eure Familie und Freunde.
Zum Schluss hoffe ich, dass das Jahr 2023 für alle sonnig, fröhlich, sorglos und mit viel Spass verbunden sein wird.

Fotos: zVg