(eing.) Letzte Woche trafen sich die Vertreter der «Mitte» aus den Bezirken Laufenburg und Rheinfelden im Rheinfels Park in Stein, um über die bevorstehenden kantonalen und nationalen Abstimmungen vom 8. März 2026 zu informieren und zu diskutieren.
Im Zentrum der Diskussion standen mehrere kantonale und nationale Volksinitiativen und Vorlagen. Die «Mitte» hat klar Stellung bezogen und folgende Positionen festgelegt:
– Aargauische Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen!»: Die Initiative wird abgelehnt.
– Aargauische Volksinitiative «Blitzerabzocke stoppen!»: Auch diese wird abgelehnt.
Ein kontrovers diskutiertes Thema war die Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» sowie der dazugehörige Gegenentwurf, der Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung. Innerhalb der Partei gab es unterschiedliche Meinungen, und es zeigte sich, dass auch Befürworter dieser Volksinitiative in den Reihen der Mitte zu finden sind.
Weiterhin wurden die folgenden Vorlagen besprochen:
– Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)»: Diese wird abgelehnt.
– Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)»: Auch diese Vorlage stösst auf klare Ablehnung seitens der «Mitte».
– Bundesgesetz vom 20. Juni 2025 über die Individualbesteuerung: In Bezug auf diese Vorlage kämpft die Mitte vehement gegen die Einführung, da sie als teuer, bürokratisch und nicht sozial gerecht angesehen wird.
Der Abend fand in einer geselligen Atmosphäre statt, bei der feine Wienerli und Kartoffelsalat serviert wurden. Die Teilnehmenden konnten ihre Fragen stellen, und der Abend wurde mit einer offenen Diskussion abgerundet. Grossrat und Bezirksparteipräsident des Bezirks Rheinfelden Alfons Paul Kaufmann sowie der Grossrat und Bezirksparteipräsident des Bezirks Laufenburg Daniele Mezzi führten durch den Abend, präsentierten die Vorlagen und begrüssten die Gäste.