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«Gemeinsam gute Lösung finden»: In Maden wurde eine Arbeitsgruppe «Wohnraum für Asylsuchende, Schutzbedürftige und vorläufig aufgenommene Ausländer» gebildet

(fi) In Magden wurde eine Arbeitsgruppe «Wohnraum für Asylsuchende, Schutzbedürftige und vorläufig aufgenommene Ausländer» gebildet, wie die Gemeindekanzlei heute mitteilte. «Gemeinsam für eine gute Lösung!», lautet das Ziel.

Mit Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung vom 16. Juni wurde der Verpflichtungskredit für den Bau einer Modulbaulösung abgelehnt.
An der Gemeinderatssitzung vom 3. Juli definierte der Gemeinderat das weitere Vorgehen und rief schlussendlich am 7. August die Arbeitsgruppe «Wohnraum für Asylsuchende, Schutzbedürftige und vorläufig aufgenommene Ausländer» ins Leben. Die Arbeitsgruppe startete ihre Tätigkeit am 14. August und setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: André Schreyer (Gemeindeammann/Vorsitz),Roger Sprenger (Gemeinderat), Hansjörg Steck (Steck + Partner Architekten AG), Marco Petraglio (SVP), Lena Schmid-Waldmeier (SP), Rudolf Hertrich (Die Mitte), Marco Veronesi (FDP), Peter Haller (Komitee dezentrale Lösung), Roland Hürzeler (Gewerbeverein Magden und Umgebung), Martin Schaub (Landwirtschaftskommission), René Bretscher (Energie- und Umweltkommission), Vincent Hohler (Interessierter Einwohner) und Sascha Bötte (Interessierter Einwohner). «Die Unterbringungssituation in einzelnen Liegenschaften ist klar ungenügend. Zur Entspannung der Unterbringungs- und Betreuungssituation müssen umgehende Massnahmen geprüft und eingeleitet werden», heisst es in der Medienmitlung und weiter: «Ziel der Arbeitsgruppe wird es somit sein, Sofortmassnahmen zu ergreifen sowie kurz-, mittel- und langfristigen Massnahmen zu planen. Hierfür soll ein übergreifender ‚Masterplan’ entstehen.»
Der Bevölkerung soll am 30. Oktober Einblicke in die Planung gewährt werden. «Es ist davon auszugehen, dass damit einhergehend im Minimum die Kosten für Sofortmassnahmen, beispielsweise durch den Erwerb oder die Anmiete geeigneter Objekte, beantragt und aufgezeigt werden», heisst es abschliessend.