(aw) Der Dorfplatz in Magden war von Sonne geflutet, als Gemeindeammann André Schreyer die 1.-August-Feier eröffnete, die Gäste begrüsste und die Alphorngruppe sowie das Glockenspiel der reformierten Kirche ankündigte. Sie haben, ebenso wie der Männerchor, zur musikalischen Unterhaltung der Feier beigetragen.
«Ich halte heute meine letzte Ansprache zu einem 1. August» begann Schreyer seine Rede. Zum Ende des Jahres wird ihn Frau
Vizeammann Carole Binder-Meury im Amt ablösen. In seiner Rede lässt es sich nicht nehmen, an die Werte der Schweiz zu erinnern, an die gemeinschaftlichen Ideale. Es sei ein Tag der Freude, des Zusammenhalts und der Solidarität.
Etwas sorgenvoll blickt er auf die zunehmende Entwicklung in Richtung Individualismus und auch den vermehrten Egoismus. «Gerade in diesen Zeiten, sollten wir uns daran erinnern, wie wichtig Rücksichtnahme ist». Es gehe darum, die Stimmen derjenigen zu hören, die nicht so laut sind wie wir selbst. Darum sein Appell: «Lassen Sie uns gemeinsame Werte wie Toleranz und Rücksichtnahme in den Mittelpunkt unseres Alltags stellen.»
Der Nationalfeiertag böte genau die Gelegenheit, diese Werte gemeinsam zu feiern. Es gäbe viele Gründe auf die Schweiz und auf Magden im Speziellen stolz zu sein: Die atemberaubende Natur, kulturelle Vielfalt. Traditionen und Innovationen würden eine Gesellschaft zusammenhalten sagt Schreyer weiter und fordert die Bevölkerung auf, zu feiern, was alle verbindet. Und bei Essen und Trinken ausgelassen zu singen und zu feiern.
Die Rede von Gemeindeammann André Schreyer im Wortlaut finden Interessierte hier