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Das Hardweiher-Team nach getaner Arbeit. Foto: P. Füglistaller

32 Freiwillige im Einsatz – Kaiseraugster Naturschutztag

(pf) 32 Kaiseraugster arbeiteten drei Stunden lang für den Unterhalt der Kaiseraugster Naturschutzobjekte.

Wie jedes Jahr wurde der Kaiseraugster Naturschutztag mit Plakaten und Zeitungsinseraten zwei Wochen im Voraus von der Gemeinde angekündigt. Nach alter Gewohnheit fand der Tag am zweiten Samstag im Oktober, eine Woche vor der Kaiseraugster Chilbi statt. Die Arbeiten des Gemeindeanlasses werden jeweils vom Natur- und Vogelschutzverein (NVVK) vorbereitet und organisiert. Die Gemeinde ist für die Werbung und die Organisation der Verpflegung zuständig. Zudem stellt der Werkhof der Gemeinde Fahrzeuge und viel Werkzeug zur Verfügung.
32 Kaiseraugster und Kaiseraugsterinnen trafen sich um 9 Uhr auf dem Schulhausplatz im Dorf. Paul Füglistaller vom NVVK teilte die Anwesenden in Arbeitsgruppen ein und dann ging es los zu den Arbeitsplätzen:
Fünf freiwillige Feuerwehrmänner reinigten im Dorf die Kotbretter unter den Schwalbennestern. Da die alte Anhängeleiter nicht mehr zur Verfügung steht, konnten sie nur diejenigen Bretter reinigen, welche mit den einfachen Stehleitern erreichbar waren. Ein zusätzlicher Einsatz mit einer Hebebühne wird notwendig sein, um die restlichen Kotbretter zu reinigen.

Das Schwalbenturm-Fundament wird erstellt. Foto: Urs WullschlegerEine kleine Gruppe erstellte das Fundament für den Schwalbenturm, welcher im nächsten Winter östlich des Altersheims aufgestellt werden wird und die Nester am alten Altersheim ersetzen soll.
Eine weitere kleine Gruppe fuhr auf den Berg, wo sie die Echsenmauer auf der Bösen Sulz und die Lesesteinhaufen, Lebensräume für Schlangen, Zaun- und Mauereidechsen, von der Überwachsung befreite.
Mit Hilfe eines Bootes säuberten zwei weitere Helfer den Challerenweiher im Wald von der schwimmenden Algendecke.
Eine weitere Gruppe befreite die Decke und Umgebung der Eisvogelbrutwand an der Ergolz von den überwuchernden Brennnesseln und Brombeerstauden.

Die Algen werden aus dem Challerenweiher gefischt. Foto: P. FüglistallerDas Gros der Helfer fuhr zum Hardweiher südlich der Autobahn. Das «Naturwerk» hatte in der Woche zuvor das Schilf und Gras rund um den Weiher gemäht. Jetzt galt es, das Schnittgut zusammenzurechen. Auch musste der Zulauf vom Challerenbach zum Hardweiher vom Schlamm und überwuchernden Schilf befreit werden. Ein gefreuter Moment war, als die helfenden Kinder in einem Unkenbecken neben dem Weiher eine Gelbbauchunke entdeckten. Dank des grossen Einsatzes der Anwesenden konnten alle Arbeiten zufriedenstellend bis um 12 Uhr erledigt werden. Um 12.30 Uhr trafen sich alle Helfer im Roten Schopf, dem alten Feuerwehrlokal unter dem Gemeindehaus, zum wohlverdienten, von der Gemeinde spendierten Mittagessen: Kürbissuppe, Schinken im Teig und Kartoffelsalat sowie zum Dessert eine Crèmeschnitte. Mit einem guten Gefühl, etwas für den Unterhalt der Naturschutzobjekte geleistet zu haben, gingen alle nach Hause.

Bilder
Erstes Bild: Das Hardweiher-Team nach getaner Arbeit. Foto: P. Füglistaller
Zweites Bild: Das Schwalbenturm-Fundament wird erstellt. Foto: Urs Wullschleger
Drittes Bild: Die Algen werden aus dem Challerenweiher gefischt. Foto: P. Füglistaller