(db) Der Fricker Jodlerabend war ein volksmusikalischer Höhepunkt mit gesanglich harmonischen Klängen des Chinderchörlis, des Klubs und diversen Kleinformationen.
Schon in der Vorbereitungszeit des Jodlerabends spürte man das packende Engagement aller Mitglieder für diesen Anlass. Trotz personellen Ausfällen gelang es dem Dirigenten Matthias Hunziker und dem Präsidenten Markus Kunz den Klub sehr gut auf diesen Abend einzustimmen.
Nach fleissigen Vorarbeiten waren alle bereit für den «Sunneufgang», als der Bühnenvorhang sich hob. Mit diesem stimmungsvollen Lied – einer Eigenkomposition des Dirigenten – gelang der Auftakt für einen lebhaften Jodlerabend.
Der Klub selbst präsentierte unter anderem mit «Bärgarve» und «Mis Hei» gleich zwei Lieder mit viel Pathos von Hans Walter Schneller.
Neben Anja Mettler, welche solo und auch als Teil einer Kleinformation mit dem Hackbrett auftrat, war ein Jodelduett zu hören. Ein Quartett aus den eigenen Reihen präsentierte das Stück «Aabästärn» begleitet von Remus Regli am Schwyzerörgeli.
Matthias Hunziker spielte in Begleitung des jungen Schwyzerörgeli-Duos «Furkaklang» und des Hackbretts auf seiner Blockflöte den «Urirotstock-Ländler». Das Publikum quittierte diese ausserordentlichen Darbietungen mit frenetischem Applaus.
Am selbstsicheren, schnittigen Auftritt des Chinderchörlis Frick freuten sich nicht nur die Eltern der jungen Sängerinnen und Sänger. Unter der Leitung von Trudi und Matthias Hunziker präsentierte die Jungmannschaft gemeinsam mit dem Jodlerklub ein traditionelles Appenzeller-Chlausezäuerli, bei dem die Stimmen der jungen Jodlerinnen hervorragend zur Geltung kamen. Das freudige Zusammenwirken der Generationen führte so zu einem peppigen, musikalisch vielseitigen Programm.
Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Für Speis und Trank war gesorgt und auch die traditionelle Tombola war dank den Spenderinnen und Spendern mit tollen Preisen bestückt.
Der Jodlerabend 2024 des Jodlerklubs Frick bewies, dass Folklore alt und jung fasziniert. So durfte der Klub in der Zugabe freudig singen: «Hüt isch sone Tag, wie mer ne gärn hei, mir nänd ne wie när isch – gönd no nid hei!»
Diese gute Stimmung lud viele Gäste nach Programmende zum Verweilen ein. Bei den Ländler-Klängen der jungen Musikanten blieben sie bis weit nach der Nietenverlosung der Tombola.