(eing.) «Frick Classics» ist in Zeiten der Pandemie entstanden und gelangt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Kultur Frick und der Ref. Kirche Frick im stimmigen Kirchgemeindehaus mit wunderbarem Konzertflügel zur Aufführung. Musik- und Klassikliebhaberinnen dürfen sich auf «3. Frick Classics» an den bevorstehenden Pfingsttagen freuen.
Am Pfingstsamstag, 18. Mai, 20 Uhr lädt Kultur Frick und der Westschweizer Pianist Frederic Bager zu einem Klavierabend mit Werken von Mozart und Beethoven. Frederic begeisterte im Vorjahr im Duo mit seinem Bruder, dem Fagottisten Jeremy Bager, das Fricker Publikum. Jetzt freut er sich, solo mit der Klaviersonate Nr. 4 in Es-Dur des gerade einmal 18-jährigen Mozarts «3. Frick Classics» eröffnen zu dürfen – dramatische Kontraste, erfinderische Harmonien und Unvorhersehbarkeit ihrer musikalischen Richtung machen sie für das Publikum zu einem fesselnden Erlebnis. Mit Mozarts Fantasie in c-Moll, eines der tiefgründigsten Klavierwerke von Mozart, 1785 komponiert, leitet Frederic Bager über zu Beethovens 32 Variationen über ein eigenes Thema in c-Moll – lyrische Schönheit bis hin zu Brillanz. Beethovens letzte Klaviersonate Nr. 32, komponiert 1821 und 1822, bildet einen grandiosen Abschluss des ersten von zwei Konzerten im Rahmen von «3. Frick Classics».
Am Pfingstsonntag, 19. Mai, 17 Uhr ist das bekannte und preisgekrönte Trio Rafale – Pianistin Maki Wiederkehr, Violinist Daniel Meller und Cellist Flurin Cuonz – zu erleben. Das Trio Rafale wurde 2008 von drei Studierenden an der Zürcher Hochschule der Künste gegründet und begeistert seitdem in gleicher Besetzung sein Publikum weltweit. Für sein Fricker Konzert nimmt das Trio Rafale den roten Faden der Wiener Klassik auf und überrascht das Publikum mit Haydns Trio Nr. 38, Nr. 39 und Nr. 40. Haydn widmete dieses Werk Rebecca Schroeter. Er selbst verwies in seinen Biografien auf seine Beziehung zu Rebecca Schroeter: «Briefe von einer englischen Witwe in London, die mich sehr liebte….». Als Konzertabschluss hat das Trio Rafale das Klaviertrio g-moll (1855) von Bedrich Smetana gewählt. Der Pianist Claus-Christian Schuster schreibt u.a. über dieses Werk: «Von der unerhörten, wilden Klage der Sologeige am Beginn des Trios bis zu dem nur mehr kurz überschatteten Auferstehungshymnus des Finales atmet alles an diesem Trio eine Tiefe Empfindung…».
Konzertkarten sind erhältlich im Vorverkauf in der Fricker Buchhandlung Letra, online in www.kulturfrick.ch und ab 45 Minuten vor Konzertbeginn an der Konzertkasse in der Ref. Kirche Frick, zu erreichen in ca. sechs Minuten Fussweg ab Bahnhof Frick. Parkmöglichkeit unmittelbar bei der Ref. Kirche (Mühlerain 10).