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Von links: Fabian Friedli (Verpflegung), Nicole Schnetzler (Logo) und OK-Präsident Andreas Bürgi orientierten erstmals über das Marktfest in Frick und präsentierten das Logo dazu. Foto: Sonja Fasler
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Zeit für ein grosses Marktfest: Im Jahr 1701 erhielt Frick das Marktrecht – dies wird im August 2026 gefeiert

Übernächstes Jahr ist es ein Vierteljahrhundert her, seit in Frick ein grosses Marktfest stattgefunden hat. Das letzte grosse Fest im Ort war 2014 mit der 950-Jahr-Feier. «Die Marktkommission war sich einig: Jetzt ist es wieder einmal an der Zeit zu feiern», erklärte OK-Präsident Andreas Bürgi gestern Donnerstag anlässlich der ersten Presseorientierung zum Marktfest 2026.

SONJA FASLER

«Die Gemeinde Frick steht hinter dem Anlass», verkündete ein motivierter OK-Präsident an der ersten Informationsveranstaltung. Bereits letztes Jahr gelangte die Marktkommission mit ihrer Idee an den Gemeinderat und präsentierte ein Grobkonzept für ein Marktfest. Es folgte der Auftrag zur Bildung eines Organisationskomitees. «Damit ist uns die grösste Herausforderung schon gelungen», so Bürgi, der betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, zwölf Leute zu finden, die sich zweieinhalb Jahre dazu verpflichten ein Fest auf die Beine zu stellen. Mit Vizepräsident Daniel Suter, der gleichzeitig Gemeindeammann von Frick und Präsident der Marktkommission ist, habe man den direkten Draht zum Gemeinderat, freut sich Bürgi.

Vom 21. bis 23. August wird gefeiert
Die Tatsache, dass Kaiser Leopold I. «von Gottes Gnaden Erwöhlter Römischer Kayser» der Gemeinde Frick am 22. Januar 1701 das Marktrecht verliehen hat, spielte den Organisatoren in die Karten. 325 Jahre Marktrecht seien ein Grund zum Feiern, wenngleich der geschichtliche Aspekt nicht Hauptinhalt des Festes sein werde, betonte Bürgi.
Wichtig für ein Fest ist natürlich der Auftritt. Das Festlogo basiere auf dem bereits bestehenden Logo des Fricker Marktes, erklärte Nicole Schnetzler, welche es gestaltet hat. Die moderne Schrift mit dem darüber schwebenden, in frischen Farben leuchtenden Sonnenschirm solle Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Farbigkeit des Festes symbolisieren, führte Schnetzler aus.
Und hoffentlich ist der Sonnenschirm auch ein gutes Omen für das Wetter während des Festes, welches vom 21. bis 23. August 2026 mehrheitlich unter freiem Himmel stattfindet. Das Festgelände erstreckt sich von der Hauptstrasse mit dem Widenplatz über den Gänsacker und den Königsweg bis zur Geissgasse und zur Schulstrasse und von dort über die Maria-Theresia-Gasse und den Gemeindehausplatz zurück zur Hauptstrasse. Auf den drei Bühnen (Widenplatz, Meck und Gemeindehausplatz) soll ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Musikstilen und Unterhaltungsformaten für Jung und Alt geboten werden. Zusätzlich würden Künstlerinnen und Künstler auf den Strassen und in den Gassen für Unterhaltung sorgen, führte der OK-Präsident aus, der betonte, dass vor allem lokalen Künstlern eine Plattform geboten werden soll.
Ziel sei ausserdem, dass die Besucherinnen und Besucher mit dem ÖV anreisen. Entsprechende Angebote seien noch in Abklärung. Selbstverständlich würden aber auch Parkplätze ausgewiesen.

Traditioneller Warenmarkt und kulinarische Vielfalt
Das Fest startet voraussichtlich am Freitag um 16 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung. Am Samstag und Sonntag soll auf der Hauptstrasse ein Warenmarkt stattfinden, der sich an den viermal jährlich stattfindenden Märkten orientiere, jedoch an die besonderen Platzverhältnisse des Marktfestes angepasst sei, hiess es.
Wie Fabian Friedli, im OK zuständig für die Gastronomie, erklärte, sollen vor allem die lokalen Vereine für ein vielfältigen kulinarischen Angebot sorgen. Sie würden – je nach ihren Möglichkeiten – Beizen, Bars und Essensstände aufbauen, organisieren und betreiben, führte er aus und machte deutlich, dass auf professionelle Foodtrucks verzichtet werde, um die Vereine und hiesige Restaurants nicht zu konkurrenzieren.
Fricker Vereine, die bereits vororientiert worden seien, können sich ab sofort auf der Website www.marktfest.ch für die Beteiligung am Fest mit einem Gastronomiebetrieb anmelden. Auch kleinere Vereine, welche am Fest kein eigenes Angebot realisieren möchten, könnten sich melden. Bei der Suche nach Lokalitäten, das könne zum Beispiel eine Scheune irgendwo entlang der Festmeile sein, hoffe man auf eine gewisse «Schwarmintelligenz», sodass nicht das OK Plätze und Angebot zuweisen müssten.

Bis 10 000 Besucher pro Tag
Ziel sei es, rund 25 Beizlis mit insgesamt über 2000 Sitzplätzen anbieten zu können. Das Organisationskomitee hofft auf acht- bis zehntausend Besucherinnen und Besucher pro Festtag, wobei das Wetter natürlich eine nicht unwesentliche Rolle spiele, ist man sich bewusst.
Zur Finanzierung sollen nebst den Gastronomiebetrieben der Vereine, Fonds-Beiträge und Zuschüsse seitens des Kantons sowie ein moderater Eintrittspreis beitragen.
«Das Organisationskommitee freut sich auf ein abwechslungsreiches, attraktives Fest, das nachhallt», so der OK-Präsident.
www.marktfest.ch

Bild: Von links: Fabian Friedli (Verpflegung), Nicole Schnetzler (Logo) und OK-Präsident Andreas Bürgi orientierten erstmals über das Marktfest in Frick und präsentierten das Logo dazu. Foto: Sonja Fasler 
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